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Psychologische Beratungsstelle

FAQ

Beratung / Angebot

Wer kann zu Ihnen in die Beratung kommen?

Studierende und Doktorierende, die an der ETH oder UZH immatrikuliert sind, können bei uns eine Beratung in Anspruch nehmen.

Ich bin Mitarbeiter/Mitarbeiterin an der UZH/ETH. Kann ich auch zu Ihnen kommen?

Wenn Sie eine konkrete Betreuungssituation mit einem Studenten bzw. einer Studentin besprechen möchten, können Sie gerne einen Termin bei uns vereinbaren. Bei arbeitsplatzbezogenen Themen wenden Sie sich bitte an das HR (Personalabteilung) der UZH bzw. ETH. Des Weiteren können sich Mitarbeitende der UZH bei der Beratungs- und Schlichtungsstelle für Mitarbeitende rechtlich und psychologisch beraten lassen. https://www.mbs.uzh.ch/de.html

Mit welchen Problemen kann ich mich an die Psychologische Beratungsstelle wenden?
Sie können mit allen Anliegen kommen zu uns kommen. Wir beraten Sie nicht nur bei studienbezogenen Problemen, sondern auch bei persönlichen Belastungen, egal, ob es sich um Probleme beim Studienanfang oder Studienabschluss, um Arbeitshemmungen, Stresssituationen oder um Konflikte in einer Beziehung oder in der Familie handelt. https://www.pbs.uzh.ch/de/beratung

Wie soll ich vorgehen, wenn ich mir Sorgen um eine Kollegin / einen Kollegen mache?

Äussern Sie Ihre Besorgnis und motivieren Sie ihn bzw. sie, sich bei uns zu melden und einen Termin zu vereinbaren. Falls es sich um eine akute Gefährdungssituation handelt, erhalten Sie Hilfe über den Notruf der Polizei (117) oder Sanität (144).

Bieten Sie auch Gruppen an?

Ja. Wir bieten verschiedene Gruppen und Workshops an. https://www.pbs.uzh.ch/de/gruppenangebote.html

Termin / Kontakt / Lageplan

Wie bekomme ich einen Termin bei Ihnen?

Bitte vereinbaren Sie einen Termin per E-Mail: pbs@sib.uzh.ch. Wir sind auch während der Semesterferien für Sie da.

Wo finde ich Sie?

Die Psychologische Beratungsstelle befindet sich zentral in Zürich an der Plattenstrasse 28. Zudem bieten wir Beratungsgespräche an der Plattenstrasse 14 und am Campus Hönggerberg (HCP J 14.3) an.

Beratungsgespräch / Psychotherapieabklärung

Kostet die Beratung bei Ihnen etwas?

Nein. Die Gespräche bei uns sind kostenlos.

Ist die Beratung vertraulich?
Ja. Die Gespräche sind vertraulich – Sie können offen mit uns sprechen. Wir stehen unter Schweigepflicht. Dies gilt gegenüber allen Angehörigen der UZH und ETH. 

In welchen Sprachen bieten Sie Beratungen an?
Wir bieten Beratungen in Deutsch, Englisch, Französisch, Schwedisch und Polnisch an.

Wie viele Gespräche kann ich bei Ihnen bekommen?
Wir haben keine bestimmte Anzahl an Gesprächen definiert. Wir orientieren uns an Ihren Bedürfnissen. Falls eine längere Begleitung gewünscht oder indiziert ist, weisen wir Sie an entsprechende Fachpersonen weiter (siehe auch nächster Punkt).

Bieten Sie auch Psychotherapien an?

Aufgrund der grossen Nachfrage und der beschränkten Kapazitäten können wir keine längeren Psychotherapien anbieten. Wenn Sie Interesse an einer Psychotherapie haben, helfen wir Ihnen gerne, einen geeigneten Therapieplatz zu finden.

Was muss ich mir unter einer Psychotherapie vorstellen?

Psychotherapie wird in der Schweiz von einer Fachperson mit dem Hintergrund Psychologie oder Medizin ausgeübt. Im Gespräch mit dieser Person wird das Ziel einer Reduktion oder Befreiung einer beeinträchtigenden Symptomatik angestrebt. Im Verlauf dieses Prozesses setzt sich der Patient oder die Patientin intensiv mit sich und den Faktoren auseinander, die das psychische Leiden verursachen. Es werden verschiedene Psychotherapieverfahren unterschieden, wobei in der Schweiz die psychodynamisch orientierten Verfahren, die Kognitive Verhaltenstherapie und die Systemische Therapie die häufigsten Therapieformen darstellen. Die Wirksamkeit von Psychotherapie ist wissenschaftlich nachgewiesen und anerkannt. Was als psychische Krankheit oder Störung gilt, ist in international anerkannten Klassifikationssystemen klar festgelegt (z. B. ICD-10).

Wie wird eine Psychotherapie finanziert?

Eine Psychotherapie kann sowohl über die obligatorische Grundversicherung der Krankenkasse als auch über eine entsprechende Zusatzversicherung finanziert werden. Wenn die Psychotherapie über die obligatorische Grundversicherung finanziert wird, so braucht man dazu die Anordnung eines Arztes oder einer Ärztin. Je nach Versicherungsmodell muss man sich dazu an den Hausarzt oder die Hausärztin wenden. Bei freier Arztwahl kann man sich die Anordnung auch bei einem Psychiater oder einer Psychiaterin ausstellen lassen. Wenn die Psychotherapie über eine Zusatzversicherung finanziert werden soll, klären Sie im Voraus mit Ihrer Krankenkasse ab, ob dies der Fall ist und welchen Anteil der Kosten und für welche Anzahl Stunden Kosten übernommen werden. Zusatzversicherungen von Krankenkassen decken einen gewissen Kostenanteil der psychologischen Behandlungen ohne Anordnung.  
Vor Beginn einer Therapie ist es ratsam, die Kostenerstattung der eigenen Krankenkasse genau zu prüfen. Nicht jede Therapieform wird von der Grundversicherung übernommen und auch die Zusatzversicherungen haben meist Beschränkungen hinsichtlich Höhe und/oder Dauer der Behandlung.

Wenn ich bei Ihnen vorbeikomme, stellen Sie dann eine Diagnose?

Nein. Wir möchten zusammen mit Ihnen verstehen, weshalb Sie in diesem oder jenem Bereich Schwierigkeiten haben. Falls weitere Abklärungen von Ihnen gewünscht oder fachlich indiziert sind, werden wir Sie aufklären und weitere mögliche Schritte mit Ihnen besprechen. 

Was kann ich mir von einer Beratung erhoffen? Bekomme ich eine Lösung für meine Probleme?

In einem ersten Gespräch klären wir die Schwierigkeiten, an denen Sie arbeiten möchten, und grenzen diese ein. Anschliessend besprechen wir gemeinsam mögliche Schritte und Lösungen. Manchmal liegt eine Lösung überraschend schnell auf der Hand und ein Gespräch hilft zu erkennen, dass Sie mehr Spielraum haben, als Sie anfangs dachten. Die Gespräche an der PBS werden oft als entlastend erlebt. Zudem können sie helfen, Ihr Interesse zu wecken, sich selbst besser zu verstehen.

 

Beratungsteam

Wer arbeitet an der Psychologischen Beratungsstelle?

Bei uns arbeiten klinische Psycholog:innen mit psychotherapeutischer Ausbildung. 
https://www.pbs.uzh.ch/de/ueber-uns/teampbs.html

Andere Beratungsstellen UZH/ETH

Welche anderen Beratungsstellen gibt es an der UZH und ETH?

Studierende der UZH finden das Beratungsangebot unter: 
https://www.students.uzh.ch/de/advice.html

Studierende der ETH können sich unter folgendem Link über das Angebot informieren: https://www.ethz.ch/studierende/de/beratung

Krise / Bedrohung

Mich bedrücken Suizidgedanken und ich weiss nicht mehr weiter.  Können Sie mir helfen?

Bei Suizidgedanken oder einer akuten Krise können Sie sich an folgende Dienste wenden: 
Dargebotene Hand: Telefon 143, Chat, E-Mail: https://www.143.ch
Krisenintervention KIZ: Zürich 044 296 73 10, https://www.pukzh.ch, Winterthur 052 264 37 00
Ärztefon: 0800 33 66 55, https://www.aerztefon.ch
Akute Gefährdung / Bedrohung: Notfruf der Polizei (117) oder Sanität (144).
Dringende Arztkonsultation: Permanence am Hauptbahnhof. Täglich von 7–22 Uhr geöffnet: 044 215 44 45.

Ich fühle mich bedroht und gestalkt. Was soll ich tun?

Wir helfen Opfern und Tätern, eine externe Beratungsstelle bzw. eine geeignete Behandlung zu finden. Je nach Situation ziehen wir auch das Bedrohungsmanagement der ETH (044 342 11 88) oder der UZH (044 635 41 41) hinzu. 

Ich mache mir ernsthaft Sorgen, dass jemand sich oder anderen etwas antun könnte. Wie soll ich vorgehen?

Im Notfall ist das Aerztefon an 365 Tagen für Sie da: 0800 33 66 55, https://www.aerztefon.ch
Bei einer akuten Gefährdung erhalten Sie Soforthilfe über den Notruf der Polizei (117) oder Sanität (144).
Wenn die Person jemand anderem etwas antun möchte, kontaktieren Sie das Bedrohungsmanagement der ETH (044 342 11 88) oder der UZH (044 635 41 41) und schildern Sie am Telefon, was Ihnen aufgefallen ist.